Mad times to coexist
In unserer digitalisierten und konsumgeprägten Gesellschaft gewinnt die Frage nach Zugehörigkeit und der eigenen Identität zunehmend an Bedeutung. Die unausweichliche Veränderung mit dem Verlust bestimmter Traditionen und Werte führt dazu, dass das Fremde als Bedrohung wahrgenommen wird. Vorurteile, Diskriminierung und soziale Ausgrenzung sind Folgen davon. Ob bewusst oder nicht, so bestimmt das äussere Erscheinungsbild – geprägt durch Stigmatisierungen – unser Miteinander und beeinflusst die Absichten, mit denen wir einander begegnen.
Die Arbeit, die als Solar-Print auf handgeschöpftem Papier gefertigt wurde, setzt sich mit dieser Thematik auseinander. Dabei ist die Vergänglichkeit von Schönheit und die Zerbrechlichkeit des Individuums ein fester Bestandteil. Der Fokus liegt auf der Würdigung individueller Schönheit, die – ebenso wie ihre Wahrnehmung – stark von der jeweiligen Kultur und Epoche geprägt ist.
Für die Faszination am Fremden und der in heutigen Zeiten nahezu utopischen Möglichkeit eines besseren Zusammenlebens.